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Die
Creativ-dynamische Bildsynthese ®
nach Obenaus Katja Obenaus,
München |
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METHODE: Die Behandlungsmethode 'Creativ-dynamische
Bildsynthese ®' erfordert nur 4 - 12 Sitzungen in einer
Einzelpsychotherapie oder in der Gruppe. Das Prinzip besteht darin,
drei Bilder imaginativ zu erstellen, sie dann zu zeichnen und
schließlich täglich imaginativ damit zu
üben im Sinne einer kontinuierlichen Selbstbehandlung. Das Prinzip besteht darin, weit voneinander
entfernte Selbstkonzepte, die vom Betroffenen teilweise auch bewusst
oder unbewusst abgelehnt werden, herauszuarbeiten und ins Bild zu
setzen, um sie danach in einer imaginativen Verschmelzung zu
resynthetisieren und auf diese Weise neue Konzepte zu entwickeln. Diese
Entwicklungsarbeit wird durch die CDB-Methode gefördert und
angeleitet. Die Bilder tauchen auf einer Art inneren Leinwand
auf und werden dann gezeichnet. Unter Anleitung erstellen die Patienten
erst ein Symptombild, in dem sich ihr seelisches und
körperliches Leid wiederfindet, dann ein Wutbild, in dem das
Aggressionspotenzial herausgearbeitet wird und schließlich
entsteht durch gedankliche Vorstellung in einem Vermischungsschritt ein
weiteres Bild, das günstige Wandlungen und
Veränderungen enthält. Dieses Bild, das eine
menschliche Gestalt zeigen muss, bezeichnet eine positive
Zielvorstellung, die derjenige, der es hervorgebracht hat, in seiner
Vorstellung nun entwickelt hat. Dieses letzte Bild wird nun in der
Funktion eines psychologischen "Medikamentes" eingesetzt. Es muss
täglich mit dem "inneren Auge" angeschaut werden. Im Sinne
eines steten Tropfens, der den Stein höhlt, verändert
sich nun der Patient oder die Patientin im Laufe der Zeit in diese
Richtung. Durch diese Veränderung im Wesen der eigenen Person,
in den Einstellungen, durch die tägliche Vorstellung eines
gesunden Körperbildes werden nun verschiedene Krankheitsbilder
gebessert. Das so
entstandene neue Selbstkonzept enthält bisher unintegriert und
unökonomisch ausgelebte oder verdrängte und nun
integrierte Potentiale der Person und wird dann in der Funktion eines
Lotsen wie ein täglich anzuwendendes Medikament eingesetzt. |
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BELEGTEWIRKSAMKEIT
/STUDIEN/ INDIKATIONEN : Klinische Beobachtungen und eine in der
Urologie durchgeführte Studie (Sommer, Engelmann, Obenaus
2001) sowie das erste Zwischenergebnis einer Pilotstudie im Bereich des
chronischen Schmerzes (Konder 2001, Obenaus 2001 ) haben gezeigt, dass
die CDB bei der Lösung von Problemen hilfreich ist und Angst
und Depression ausgeprägt mindern kann. Sie kann eingesetzt
werden bei psychogen bedingtem chronischen Schmerz, bei
Sexualstörungen von Mann und Frau. Bezüglicher
weiterer Indikationen aus dem Bereich der funktionellen
Störungen wie nervösen Herzbeschwerden,
nervösen Darmerkrankungen befindet sich die Methode noch in
der Testphase. |
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Literatur: Über
das Schmerztherapieverfahren kann man sich belesen in: Obenaus Katja: Schmerztherapie
mit neuen Selbstbildern - Die Creativ-Dynamische Bildsynthese, 2006;
München: Reinhardt |
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Sommer Frank (2004):
Nichtinvasive und nichtmedikamentöse
Theapieoptionen in: Männliche Sexualität und Alter. Hrsg. Braun M, Klotz T, Engelmann U Stuttgart: Thieme-Verlag |
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Kongress:
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Praktikerseminar
Creativ-dynamische Bildsynthese ®
beim Schmerzpatienten beim Deutschen Schmerzkongress
Berlin, Oktober 2001. Vorsitz: K. Obenaus (München) Kreativität
in der Psychotherapie - H.-D. Basler (Marburg) Abstract
Mentale
Selbstbehandlung des chronischen Schmerzes mit neuem Selbstkonzept - K.
Obenaus (München) Behandlungsergebnisse
beim Schmerzpatienten mit der Creativ-dynamischen Bildsynthese
® - H. Konder (Hagen) Obenaus Katharina (2001): Mentale Selbstbehandlung
des chronischen Schmerzes mit neuem Selbstkonzept, Der Schmerz, Bd 15,
2001, Suppl. 1; S. 97 Abstract
und Konder Heribert (2001) : Behandlungsergebnisse beim
Schmerzpatienten mit der Creativ-dynamischen Bildsynthese (CDB), Der
Schmerz, Bd 15, 2001, Suppl. 1; S. 97 Abstract |
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